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Rezension

György G. Ráth ist einer der wenigen Dirigenten mit einem breiten Spektrum von Oper, Oratorien und Symphonien. Sein Repertoire reicht von Bach bis Bartók und Opern von Mozart bis Verdi, Puccini und Janacek.

„Er ist eine überragende Begabung“

(Leonard Bernstein)

 „Überragende künstlerische Qualitäten sowohl in technischer als auch in interpretatorischer Hinsicht, wache Sensibilität, künstlerischer Ernst.“

(Franco Ferrara)

 „Mein bester Student, das größte Dirigiertalent der letzten Jahre.“

(Ervin Lukács)

„Ausgezeichneter junge Dirigent auf den wir lange, lange Jahre warten mußten…“

(aus der Muzsika Zeitung, Budapest, Augustus 1986 über den Dirigenten Wettbewerb des Ungarischen Fernsehens)

 „Die Faust Symphonie von Liszt faszinierte mit ihrer tiefgründigen Schönheit und einem Dirigat, das die Seele berührte. Ohne Frage der erste Preis.“

(aus der Zeitung Le Monde 2.9. 1986 über den Toscanini Dirigenten Wettbewerb.)

 

KONZERTKRITIKEN

„Er ist wirklich ein musikalischer Gigant.“

(aus der Zeitung Novosty, Belgrad, 9.10.1986. über das Konzert Liszt: Faust Symphonie)

„Meister der Meisterwerke“
„Künstler erster Güte von enormer Suggestivkraft. Kompetenz über jede Kritik erhaben, vornehmer Ausdruck, vollkommene Verinnerlichung…“

(aus der Zeitung Vecerni List, Zagreb, 28.2. 1988 über das Konzert Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung)

„Györiványi Ráth bringt die ungarische Musik zum Leuchten“
„Das RAI Orchester Mailand gab unter der Leitung von Györiványi das beste Konzert der Spielzeit.“

(aus der Zeitung Corriera della Sera, Mailand, 4.2.1989 über das Konzert Kodaly: Pfau-Variation und Brahms:Symphony Nr.4.)

„Die feurige Intensität von Györiványi Ráth, die weit mehr mediterran als slawisch anmutet. wird uns sicher in Zukunft noch mehr von diesem außerordentlichen Künstler hören lassen.“

(aus der Zeitung La nuova, Venedig 17.10.1989. über das Konzert Schostakowitch: Symphonie No. 9.)

„Außerordentliche Aufführung von Györiványi Ráth“
„Unter der außerordentlich feingezeichneten Stabführung von Györiványi Ráth musizierten Orchester und  Chor der RAI mit selten zu hörenden leuchtenden Klangfarben, die das Konzert zu einem der Höhepunkte der Frühjahrs- Saison machten.

(aus der Zeitung La Stampa, Turin, 19.4.1990. über das Konzert Liszt: Dante Symphonie)

 „Györiványi Ráth ist in diesem Werk musikalisch zu Hause. Sein Bartók war düster, leidenschaftlich und betont rhythmisch. Faszinierend war, wie die Orchestermusiker der RTL über sich selbst hinauswuchsen, um die Welt Bartóks zu zeichnen.
Sie zollten dem Dirigenten und seinen leidenschaftlichen Gesten höchste Aufmerksamkeit und boten eine einmalige unglaublich stringente Bartók Interpretation.

(aus der Zeitung Tageblatt, Luxembourg, 5.5.1990. über das Konzert Bartók: Sonata…)

„Durchschlagender Erfolg in der Mailänder Scala: am Pult Györiványi Ráth.“

(aus der Zeitung Corriera della Sera, Mailand, 5.5.1990. über das Konzert mit Bartók: Concerto für Orchester)

„Der junge ungarische Dirigent fand hier seine musikalische Heimat. Handwerkliches Können, fantasievolle musikalische Deutung und außerordentliche Einfühlung in die rauhe „barbarische“ Klangwelt.

(aus der Zeitung La Stampa, Turin 9.3.1991. über das Konzert mit Strawinsky: Le Sacre du Printemps)

„Györiványi Ráth, was für ein Erlebnis! Überragender Erfolg für den ungarischen Dirigenten.“

(aus der Zeitung La Nazione, Florenz 27.3.1993. über das Konzert mit Bartók: Divertimento)

 „Györiványi Ráth: Schubert alla Grande“

(aus der Zeitung La Stampa, Turin 22.10. 1994. über das Konzert Schubert: Symphonie Nr. 9.)

 „Ráth hat ein außerordentliches Talent. Die Aufführung von Haydn´s Symphonie Nr. 103 zeigte dirigentisches Können, Natürlichkeit im Ausdruck, fein ziselierte Phrasierung, wo jedes Motiv höchst eigen gezeichnet wurde.

(aus der Zeitung Corriera della Sera, Mailand 26.2.1995. über das Konzert mit Haydn: Symphonie Nr.103.)

 „Ráth legt das Gewicht auf den Ausdruck. Es scheint, als könne er den Steinen Musik entlocken.
Jeder Moment der Symphonie Pathétique von Tschaikowsky stellte dies unter Beweis.“

(aus der Zeitung La Stampa, Turin 14.4.1999. über das Konzert Tschaikowsky: Symphonie Nr.6.)

 „Endlich ein Dirigent, der Freude am Musizieren zeigt und die wahre Natur der Musik intelligent mit Geschmack und gutem musikalischen Gespür und ohne jede technische Schwierigkeit zur Geltung bringt.“

(aus der Zeitung La Stampa, Turin 2.1.2000. über das Konzert J. Strauß: Walzer und Polkas)

 „Welche Musik auch immer Ráth anfaßt, sie verwandelt sich zu Gold…“

(aus der Zeitung La Stampa, Turin 8.7. 2000. über das Konzert Liszt: Tasso, Les Preludes)

 „Schon bei den ersten Takten der Musik wurde klar, dass Györiványi Ráth György mit kompetenter Perfektion Partituren beherrscht. Besonders die letzten vier Sätze bewegten sich auf allerhöchstem makellosen Niveau und wurden vom Publikum frenetisch gefeiert….ein excellenter Dirigent.“

(aus der Zeitung Las Ultimas Noticias Santiago de Chile10/1999. über das Konzert Berlioz Symphonie fantastiques)

„Györiványi Ráth György hat bewiesen, zuerst und überhaupt, dass er der Meister der feinen Schattierungen und Übergänge ist. Er zeigt, wie das Tempo allmählich und fast selbstverständlich beschleunigt oder verlangsamt werden kann, indem er aufmerksam auf die wechselnden Stimmungen in der Musik eingeht. Györiványi beherrscht es souverän die musikalische Gestik auszudrücken, indem er gezielte und differenzierte Dynamik  nutzt und wie Steigerungen über einen großen Spannungsbogen ökonomisch und planvoll entwickelt werden und im Zuhörer eine nicht endenwollende Erwartung wecken.“

(Ungarischen Rundfunk, Budapest., über Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5.)

 „Györiványi Ráth György dirigierte die Eroica von Beethoven ausgezeichnet…Der Dirigent beherrschte das Orchester mit Energie und zeigte  hervorragenden Sinn für die Kontraste….“

(aus der Zeitung La Stampa, Turin, 26.4. 2003. über Beethoven: Eroica Symphonie Nr. 3.)

„Höchstwahrscheinlich resultiert dies alles aus dem Verständnis Rath’s, dem hochgradig talentierten Dirigenten. Er ist ein Ungar mit dem Feuer der Musik im Blut. Rimsky-Korssakow’s Sheherezade wurde beherrscht von Ráth’s ästhetischem Gespür. Er ist hervorragend in der Phrasierung. Der Erfolg war wohlverdient. Der Ungar ist ein erfahrener Operndirigent und es wäre schön, ihn am Teatro Regio öfter oder sogar regelmäßig zu hören.“

(aus der Zeitung La Stampa, Turin 12.9. 2003. über Rimsky-Korssakow: Sheherezade)

„Schon seit vielen Jahren dirigiert Maestro György Győriványi Ráth das Rai Orchester in Turin und das Orchester in Piemont, und jedes mal wenn er zurückkehrt, wünscht sich das Publikum, dass er dort viel öfter dirigieren würde. Zur Zeit ist der Ungarische Dirigent wieder hier, der überall ein so großes Repertoire hervorragend beherscht, aber diesmal widmet er sich der Ungarischen Musik, die ihm besonders am Herzen liegt.“

( La Stampa, 14. April 2006. Bartók: Musik für Streichinstrumente, Schlagzeug und Celesta und Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6. h-moll, op. 74 „Pathetique“)

„Er bewies seine hervorragenden musikalischen Fähigkeiten in der Interpretation von Stücken verschiedenster Stilepochen-u.a. in den Werken des spätromantisch anmutenden Dohnányi, des sich immer wieder folkloristischer Elemente bedienenden Kodály sowie des Expressionsten Béla Bartók.
Anhand dieser Werke bewies das Arena-Orchester seine ungeheure Präzision, welche Györiványi Ráths packender Spannung, detailgetreuer Lesart, biegsamer Phrasierung sowie einer hervorragend ausgearbeiteten Dynamik, zu verdanken ist.
Am Schluß gab es tosenden Applaus.“

(22. Mai 2006., L’Arena, Cesare Galla, Dohnányi: Sinfoniche Minuten, Bartok: Der wunderbare Mandarin - Suite, Kodály: Tänze aus Galánta)

„Das Brabant-Orchester ließ sich willig ein auf das Dirigat von GyGy. Es stieg mit Verve und Enthusiasmus ein auf die vielseitige künstlerische Anforderung des Programms. Das Publikum im gut besuchten Saal kam voll auf seine Kosten und genoß sichtlich die musikalischen Leckerbissen.“

(Eindhovens Dagblad, 13. 11. 2006. Sibelius: Finlandia, Dvorak: Symphonie Nr.8, Prokofjev: Romeo und Julia)

„Musikalische und emotionale Klarheit-Ráth führte die Norddeutsche Philharmonie zu einem unverkrampften Musizieren, so dass hier alles saß: prägnant, transparent und schwungvoll .“

(Rostocker Neueste Nachrichten, 28 Januar 2008 Shostakowitsch 9. Symphonie)

„All dies war nur ein Präludium zu Bartóks erstaunlichem orchestralen Kraftakt, der Suite aus Der wunderbare Mandarin, ein kantiges, vehementes, rohes und provokantes expressionistisches Manifest…

Abschließend muss gesagt werden, dass diese Interpretation mit keiner Aufnahme verglichen werden kann. Sicherlich mag es technisch überlegene Versionen geben, doch nur wenige schaffen es, so tief vorzudringen und die Musik in unsere Poren eindringen zu lassen. Am Ende des Abends brach das Publikum in frenetischen Applaus aus, während die Musiker, anstatt mit ihren Bögen zu applaudieren, mit ihren Händen klatschten – ein Zeichen der Anerkennung für die immense Anstrengung, die Arbeit und die emotionale Tiefe, die sowohl die Ausführenden als auch die Zuhörer bewegte.“ (ABC.es, Carlos Tarín, 17. Januar 2025)

„Mit Ligetis jugendlichem Rumänischen Konzert begann Ráth, eine dritte Tugend zu zeigen, die sich in Bartóks Werk voll bestätigte: die Fähigkeit, eine faszinierende Vielfalt an Klangfarben zu erreichen. In Ligetis Werk erlebten wir eine Leichtigkeit und ein perfektes Verständnis für den folkloristischen Geist des Stücks, während der ungarische Maestro in Bartóks Werk das ROSS in ein wahres Klangkaleidoskop verwandelte. Es war nicht leicht zu entscheiden, was am meisten bewundert werden sollte: der brillante Klang der einzelnen Register, die Kohärenz des Ensembles oder die energische und unermüdliche Leitung.“ (Diario de Sevilla, Pablo J. Vayón, 16. Januar 2025)

OPERNKRITIKEN

„Schon lange nicht mehr hatten wir solche Ovationen in diesem Theater, sowohl für die Künstler als auch für die Produktion.“
„Der Erfolg diese Vorstellung ist vor allem dem Dirigat Györiványi Ráth György zu verdanken, der eine Einheit formte aus Chor und Orchester und außerdem eine perfekte Balance schuf zwischen Orchestergraben und Bühne.“
„Alles in allem war dies die beste Vorstellung der Spielzeit des Teatro Colon.“

(aus der Zeitung L´Opera Magazin, Buenos Aires, Nov.1999., Teatro Colon)

„Der Held dieses Abends war zweifellos der Dirigent. Das Debüt von Györiványi Ráth mit der „Zauberflöte“ war ein Opernerlebnis und eine große Entdeckung.“

(aus der Zeitung Új Magyarország, Budapest. 6.10.1994. über Mozart: Die Zauberflöte)

„Musikalisch wurde die Vorstellung geleitet von dem Dirigenten Györiványi Ráth György ,der einen unglaublichen Sinn hat für das Tempo und eine grenzenlose Spannung durch die Schattierungen von Phrasen erreicht. Er präsentierte sich ausgezeichnet an der Oper.“

(aus der Zeitung La Republica, Rom, 16.3.1995. über Verdi: Otello)

„Györiványi Ráth György am Pult ist eine wirkliche Entdeckung.“

(aus der Zeitung Il Tempo, Rom, 16.3.1995. über Verdi: Macbeth) 

„Obwohl jeder einzelne Mitwirkende zu dem Erfolg der Vorstellung beitrug, muß vor allem die Leistung des Dirigenten Györiványi Ráth György hervorgehoben werden, der wirklich elektrisierte mit seiner Intensität, die bebende Emotionen in den Angelpunkten der Oper hervorrief.“

(aus der Zeitung Corriera della Sera, Mailand 5.8.1996. über Giordano: Andrea Chenier) 

„Die musikalischen Farben und die bewegende Spannung, schmerzlich sogar in ihrer Wut, kam von Györiványi Ráth György, der beachtliche Sensibilität für Verdi´s Musik zeigte, genau so wie er es in der Macbeth -Vorstellung in Rom schon bewiesen hatte. Feurige Rhythmen und ausladende musikalische Linien charakterisieren sein Dirigat.“

(aus der Zeitung Messaggero, Trieste, 14.12.1996., über Verdi: Rigoletto) 

„Am Pult Györiványi Ráth György lieferte lebhafte Sichtweise, in dem er einen Reichtum an musikalischen Farben verband mit dirigentischem Können, das den Erotizismus der Walzer mit gelöster Sensibilität erfasste.“

(aus der Zeitung L´Arena, Verona, 18.1.1996., über J. Strauß: Fledermaus) 

„Der ungarische Dirigent Györiványi Ráth György hat seine Ovationen für seine mühelose und sichere Orchesterleitung  dieser problematischer Oper verdient.“

(aus der Zeitung Tribune, Chicago, 16.12.1998., über Boito: Mefistofele) 

„Györiványi Ráth György kann einen homogenen Klang mit dem Orchester und dem Chor entwickeln. Er ist aufmerksam zu den kleinsten Bewegungen der Sänger und umgibt sie mit fluktuierendem Rhythmus, gleichzeitig versteht er es, die Aufmerksamkeit des Publikums stets wach zu halten .“

(aus der Zeitung Caderno 2, Sao Paulo, 25.10.2001., über Verdi: Der Troubadour)  

„All dies wurde ausgezeichnet reflektiert in der lebendigen, genauen und höchst inspirierten Interpretation Györiványi Ráth György, der sich auf ein gut einstudiertes Orchester und einen wirklich überzeugenden Chor des Teatro Regio verlassen konnte.“

(aus der Zeitung Mundomusica, 7. 2002., über Verdi: Die Macht das Schicksals) 

„Wundervolle Aufführung, die der Tradition folgt und sehr italienisch wirkte, obwohl der Maestro ein Ungar ist, indem es  feurig und ausdrucksvoll war.“

(aus der Zeitung Il Gazzettino, Venedig, über Verdi: Nabucco) 

„Györiványi Ráth György überragte die anderen, unter seiner Leitung spielte das Staatliche Orchester mit unglaublicher, dramatischer Kraft. Györiványi Ráth György´s Stabführung hatte beachtliche Flexibilität, sowohl für die Streicher als auch für die Bläser des Orchesters.“

(aus der Zeitung Clarin, 9.12.2004. über Puccini: Manon Lescaut, Teatro Colón Buenos Aires)

„Begeisterung stiftet aber auch der Garant für das musikalische Puccini-Glück, György G. Ráth, das bei „Tosca“ nun gerade nicht im weichen Schlummer entsteht. Äußerste Präzision in der Motivbehandlung, scharf kontrastierende Dynamik und insgesamt ein feines Gespür für die enervierende Dramatik, die lyrische Momente einschließt, kennzeichnen eine sehr eindringliche Toscainterpretation der überaus konzentriert und auch lustvoll aufspielenden Philharmoniker.“

(Opernnetz, 22. Dezember 2005, Puccini: Tosca )

„György Györivanyi Rath, Dirigent und früherer Generalmusikdirektor der Staatsoper Budapest beflügelte das Orchester mit großen Tempoaufschwüngen in der Ouvertüre und den Arien und leitete die Sänger mit außergewöhnlich präzisen und rhythmischen Einsätzen.“

(aus der Zeitung Muzsika, Oktober 2006. über Saint-Saens: Samson und Dalila )

„Die Aufführung von Samson und Dalila übertraf alle Erwartungen.Das war in erster Linie das Verdienst von GYGY G.ist ein ausgezeichneter und zuverlässiger Operndirigent.Er hat Sinn für Dramatik und kennt sich sehr gut aus in der Dramaturgie des Stückes.Zu guter Letzt hat er ein ausgezeichnetes Gespür für die Sänger.“

(aus der Zeitung Új Ember, 10. 09. 2006. über Saint-Saens: Samson und Dalila)

„György G. Rath als Gast am Pult des Nationaltheater-Orchesters dirigierte einen dramatisch gespannten Verdi, dem es an Brio und farbenreichen Lyric nicht mangelte. Freundlicher Premieren beifall.“

(aus der Rhein-Neckar-Zeitung, 9. 10. 2006. über Verdi: Rigoletto, Nationaltheater Mannheim)

„György G. Ráth, GMD der Budapester Staatsoper und weltweit in Sachen Verdi gefragt, am Pult des Nationaltheater-Orchester begleitete aufmerksam und kultiviert, zündete zahlreiche orchestrale Glanzlichter, rythmisch pointiert ohne dynamische Exzesse-eine glanzende Leistung.“

(aus der Zeitung Mannheimer Morgen, 12. 10. 2006. über Verdi: Rigoletto, Nationaltheater Mannheim)

„Die Produktion ist perfekt umgesetzt und wuderbar akribisch gearbeitet.Sie klappt und scheitert quasi auf Weltniveau.... Am ehesten tut dies noch die Musik. Orchester und Chor, anfangs noch bellinihaft forsch aufspielend, schwingen sich im Verlauf des Abends zu einem Klang höchster Kultur auf. Rath koordiniert, organisiert gut.“

(aus der Zeitung Mannheimer Morgen, 9. 10. 2006. über Verdi: Rigoletto, Nationaltheater Mannheim)

„Das Publikum des Budapester Jüdischen Festivals erhielt eine Vorstellung, die alle Erwartungen übertraf .Unter dem noblen Dirigat von GyGy konnte sich das MAV Orchester heimisch fühlen und entfaltete sich vollkommen im lyrisch-dramatischen Stil, der in vielen Farben zum Tragen kam.“

(Fidelio, 15. 12. 2006. über Mozart: Don Giovanni)

„György G. Ráth leitete das Philharmonische Staatsorchester Hamburg mit souveräner Hand. Ráth gelang viele tolle Momente zu erzeugen, gerade die Finali der Ratsszene und der Oper sorgten für eiskalte Schauer. Der CHOR unter Florian CSIZMADIA leistete sehr gute Arbeit.“

(Mittelloge.de, 23 Januar 2007 Verdi: Simon Boccanegra)

„Maßgeblichen Anteil an diesen großartigen Abenden hatte auch die Leistung der grandiosen Hamburger Philharmoniker unter der Leitung von György G. Ráth, der dieser atmosphärischen, aufwühlenden Musik das gewisse Etwas beifügte. Er ließ das Orchester flirren und knallen und schaffte es kongenial, die Brüche in der Partitur auszukosten. Auch der Chor unter Florian Csizmadia leistete sehr gute Arbeit...
Es waren zwei umwerfende Aufführungen, die einen total fertig in die Nacht ent- und einen tiefen Eindruck hinterließen. Nichts für schwache Nerven!!!“

(Mittelloge.de, 22. Juni 2007, Janacek: Jenufa)

„Die Overtüre erklang mit außergewöhnlichem Reichtum der Farben. Die Aufführung begann mit feierlicher, breiter Strömung (…) und die Spannung blieb bis zum Ende der Oper erhalten. Es schien als Győriványi Ráth die schönen Klänge mit seiner eigenen Hand aus den Streichinstrumenten herausgezogen hätte, es ist ihm gelungen nicht nur ein diszipliniertes, sondern auch sehr ausdurchsvolles Orchesterspiel zu zaubern, durch und durch 3 Akten lang.“

(18. Januar 2008, Leben und Lieteratur, an Wagner’s Tannhäuser)

„Es ist dem Ungarn György Győriványi Ráth zu verdanken, dass Philippe Auguin sein Philharmonisches Orchester von Nizza für die vier Aufführungen von Madama Butterfly in der Baie des Anges anvertraute. Ohne Zweifel zeigt das Ensemble, dass es sich in Puccinis Partitur äußerst wohlfühlt, die es ganz natürlich interpretiert: Es ist unbestreitbar ein Repertoire, das es hervorragend zum Klingen bringt. Gleichzeitig sollte der deutliche Fortschritt hervorgehoben werden, der in jedem Register des Orchesters zu hören ist, was dem Dirigenten eine Grundlage bot, die er ganz nach seinen Wünschen formen konnte, immer im Dienste der Dramatik. Bereits ab den ersten Takten des Nachmittags zeigten sich lebhafte Details – kontrolliert und ohne übermäßige Fülle –, eine sorgfältig konstruierte Balance, die den Gesang stets respektiert, jedoch ohne Nachsicht. Kurz gesagt: Der Orchestergraben schien heute italienisch zu sein, präzise und zugleich sanft, dicht an den Schlüsselstellen (wie etwa dem Auftritt der Frauen im ersten Akt), die alle Gefahren der Handlung in ihrer Tiefe erkennen lassen und die Zuschauer perfekt konditionieren, die Tragödie „hautnah“ zu erleben.“

(Puccini: Madama Butterfly, März 2013, Anaclase)

„Wenn diese Aufführung der Hochzeit des Figaro gelungen ist, dann in erster Linie dank des Dirigenten György G. Ráth, der den Geist Mozarts den ganzen Abend zum Leben erweckte.“ (Mozart: Le nozze di Figaro, Februar 2018, Nice-Matin)

„Und dann gibt es Mozarts Musik, diese melodische Kreativität, die über die Jahrhunderte hinweg so frisch und spontan bleibt und deren Farben das Philharmonische Orchester von Nizza unter der Leitung seines ständigen Dirigenten György Ráth hervorragend eingefangen hat. Ráth achtete stets auf das Zusammenspiel zwischen Orchestergraben und Bühne, wobei die beeindruckenden Dimensionen der Bühne die Handlung nie überlagerten.“

(Mozart: Le nozze di Figaro, Februar 2018)

„Das Philharmonische Orchester von Nizza unter der Leitung von György G. Ráth… Ein Erfolgsweg. Bei der Aufführung von Nabucco am Freitag explodierte der Saal in Bravo-Rufen, Blumen regneten von den Balkonen.“

(Verdi: Nabucco, Mai 2018, Nice-Matin)

„György G. Ráth ist der deus ex machina dieser Aufführung. Er hat alles fest im Griff. Mit sicherer Hand führt er durch Mozarts sublime Musik. Mit ihm auf oder neben dem Bett schläft niemand.“ (Mozart: Don Giovanni, Nizza, Januar 2019, Nice-Matin)

„György G. Ráth, der musikalische Leiter des Philharmonischen Orchesters von Nizza, hält ein hohes Niveau in der Mozart-Aufführung und begeistert das Publikum von Nizza.“ (Mozart: Don Giovanni, Nizza, Januar 2019)

„Der große Triumphator des Abends ist vielleicht der Dirigent György G. Ráth, der seit 2017 musikalischer Leiter des Philharmonischen Orchesters von Nizza ist. Er erreichte eine absolut prächtige Leistung seines Orchesters.“

(Tschaikowski: Pique Dame, Nizza, Februar 2020, Anaclase.com)

„Das Philharmonische Orchester von Nizza steht unter der Leitung von György G. Ráth. Sein Dirigat ist weitreichend und kraftvoll und hält unablässig die innere Dynamik der Partitur aufrecht, die durch die psychologische Entwicklung der Szenen geprägt ist. Es entfacht die breiten klanglichen Bögen der russischen Orchestrierung und imitiert gleichzeitig die zarte, klassische Rokoko-Anmutung der mozart’schen Pastorale. Das Orchester ist der ‚König der Pique‘ des Werkes, eine Hauptkarte einer Komposition, die wie eine wahre Oper für Orchester konzipiert ist. Die konzertanten Einsätze der Holzbläser – vom Piccolo bis zur Bassklarinette – und der Blechbläser – von der Trompete bis zur Tuba – verweben sich mit den warmen Klangbändern der stark geforderten Violoncelli.“

(Tschaikowsky: Pique Dame, Nizza, Februar 2020, Olyrix)

„Die präzise Regiearbeit und die unablässige Spannung werden von einer ebenso meisterhaften musikalischen Leitung begleitet. György G. Ráth entlockt dem exzellenten Philharmonischen Orchester von Nizza düstere Farbspiele, willkommen unheimliche Verlangsamungen und schroffe Momente der Spannung.“

(Tschaikowsky: Pique Dame, Nizza, Februar 2020, Toute la Culture)

„Der orchestrale Part ähnelt einer Sinfonie mit all ihrem klanglichen Reichtum. György Ráth, künstlerischer Leiter des Orchesters von Nizza, führt sein Ensemble mit Meisterschaft.“ (Tschaikowsky: Pique Dame, Nizza, Februar 2020, Crescendo-Magazin)

„György Győriványi Ráth, der Musikdirektor des Philharmonischen Orchesters von Nizza, steht am Pult und zaubert wunderschöne Klangfarben aus dem Orchestergraben.“ (Giordano: Andrea Chénier, Nizza, November 2020, Anaclase)

„Dirigent György Ráth, mit einer imposanten und verbindenden Gestik, lässt die Solisten auf der Bühne gemeinsam atmen.“ (Giordano: Andrea Chénier, Nizza, November 2020, Olyrix)

„Am Pult steht ein Dirigent, der all das zum Leben erweckt und lyrische Ströme aus dem Graben heraufbeschwört. György G. Ráth – wenn Chénier den Kopf verliert, verliert er keinesfalls die Hand.“ (Giordano: Andrea Chénier, Nizza, November 2020, Nice-Matin)

„Und dann ist da György Győriványi Ráth an der Spitze der Filarmonica regionale (FORM), der Trumpf dieser gesamten Produktion. Der ungarische Dirigent präsentiert eine klare und persönliche Interpretation, durchdrungen von einer feierlichen Erhabenheit, einer majestätischen Würde, die niemals schwerfällig oder rhetorisch wird und die vor allem nicht durch rein äußere Überlegungen zu unüblichen Tempi verleitet wird. Zwar werden die erste Exposition von ‚Deh, perdona ad un padre che delira‘ und das berühmte ‚Va, pensiero‘ etwas schneller als gewöhnlich ausgeführt, doch dies stört keineswegs – im Gegenteil, es lenkt die Aufmerksamkeit auf die innere Unruhe von Nabucco, die in der Wiederholung zu einer nostalgischen, eher leidenschaftlichen als klagenden Bewegung anschwillt.

Gleichzeitig wird man nie übermäßig aufgeregte Agogik finden – jene Hektik, die man in Verdi, und nicht nur dort, oft mit Energie und Dramatik verwechselt. Ráth setzt vielmehr auf die edel kontrollierte Phrasierung, auf die sorgfältige Pflege eines stets präzisen orchestralen Glanzes, mal sanft und samtig, mal strahlend, je nach Erfordernis, und bestätigt damit die Harmonie, die bereits im Januar geschätzt wurde.“ (Ape musicale, Roberta Pedrotti, 28. Oktober 2024)

„Nabucco eröffnete die lyrische Saison in Ancona mit einer überraschenden Interpretation von György Győriványi Ráth.

Zu den beliebtesten und vom Publikum meistgeliebten Opern zu gehören, kann manchmal dazu führen, sich auf zu gefestigte Gewissheiten zu stützen, da der Erfolg fast garantiert scheint. Dies ist ein Risiko, dem viele Dirigenten mit Nabucco ausgesetzt sind. Doch György Győriványi Ráth, eingeladen ins Teatro delle Muse von Ancona, um den Eröffnungstitel der Saison zu leiten, bot eine tiefgründige und persönliche Lesart, die sich als das interessanteste Element der gesamten Aufführung erwies.

Der ungarische Dirigent (1986, mit 25 Jahren, Gewinner des Toscanini-Wettbewerbs) besitzt eine starke musikalische Persönlichkeit: Er begnügte sich nicht damit, die ausgetretenen Pfade der Aufführungspraxis – die immer an der Grenze zur Routine liegen – zu beschreiten, um sich einen allzu offensichtlichen Erfolg leicht zu sichern. Stattdessen ging er weiter und brachte weiche und verführerische Klänge aus dem Orchestra Filarmonica Marchigiana hervor – das hier geschmeidiger erschien als sonst –, ja sogar aus den Bläsern von Ancona, die, wie es in Verdis Werken manchmal vorkommt, außerhalb der Bühne spielen.

Er setzte auf eine sehr persönliche Wahl der Tempi, die teils gedehnt, teils sehr schnell im Vergleich zur Tradition waren. Bereits in der Ouvertüre traten gewöhnlich überhörte Details, wie bestimmte Staccati, hervor; zudem verlieh er dem instrumentalen ‚Va, pensiero‘ – das Verdi hier vorwegnimmt – eine neuartige Würde, indem er es in eine echte symphonische Phrase verwandelte und nicht nur in ein flüchtiges Zitat dessen, was später wiederkehren wird.

Ráth zeigte sich völlig frei von jener gewohnten Trägheit, mit der dieses Werk von 1842 oft als resolut risorgimental präsentiert wird, obwohl Verdi – auch dank des von Solera gelieferten Librettos – sich eher der Vergangenheit zuwendet: mehr dem Moses von Rossini als triumphalistischen patriotischen Themen. Paradoxerweise erweist sich eine solche Lesart als weit respektvoller gegenüber Verdis Intentionen und bietet fast ein konkretes, tugendhaftes Beispiel für eine philologische Interpretation.

Die Bandbreite der musikalischen Möglichkeiten, die Ráth ausdrückte, half auch den Interpreten, die so besser die für ihre Charakteristik geeigneten Berührungspunkte identifizieren konnten. Ein einfaches Bühnenbild, mit begrenzten Mitteln gestaltet, das diesmal aber nicht stört, da die eigentliche Stärke der Aufführung die Leitung von Ráth bleibt. Es wäre wünschenswert, ihn häufiger in Italien zu hören.“ (Il Ponte, Giulia Vannoni, 28. Oktober 2024)

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